Folge 1: Labsal Weltliteratur

In der ersten Folge sprechen Maha und Christopher Lauer über Weltliteratur, also über Bücher, die wir kennen, aber möglicherweise gar nicht gelesen haben. Vielen Dank an die vielen Zuhörer, die über irc während der Live-Aufnahme mit diskutiert (im Kanal #1337kultur auf irc.freenode.org) und dabei Shownotes erstellt haben. Für das Wort der Sendung, diesmal Labsal, empfehle ich einen Blick in das Deutsche Wörterbuch von Wilhelm und Jakob Grimm.

Podcast

Dauer: ca. 1 h 34 min

Shownotes

Auf Verlinkungen habe ich verzichtet, denn die Bücher und Filme sind leicht über den jeweils bevorzugten Kanal (Wikipedia, google, imdb usw.) zu finden. Ansonsten empfiehlt sich für Weltliteratur das Portal Weltliteratur.

vorgestellte Bücher

  • Charlotte Roche – „Feuchtgebiete“
  • Günter Grass – „Katz und Maus“
  • Umberto Eco – „Der Name der Rose“
  • Ken Follet – „Die Säulen der Erde“
  • Vladimir Nabokov – „Lolita“
  • Vladimir Nabokov – „Pale Fire“
  • Russel Hoban – „Riddley Walker“
  • Thomas Bernhard – „Holzfällen“
  • Thomas Bernhard – „Vor dem Ruhestand“
  • Thomas Mann – „Buddenbrooks“
  • Thomas Mann – „Zauberberg“
  • Thomas Mann – „Josef und seine Brüder“
  • Various Artists – „Die Bibel“
  • Frank Schätzing – „Der Schwarm“
  • Dan Brown – „Illuminati“
  • Robert Shea & Robert Anton Wilson – „Illuminatus“
  • Malaclypse der Jüngere – „Principia Discordia“
  • Bret Easton Ellis – „American Psycho“
  • Bret Easton Ellis – „Imperial Bedrooms“
  • Bret Easton Ellis – „Unter Null“
  • J. R. R. Tolkien – „Der Herr der Ringe“
  • J. R. R. Tolkien – „Der kleine Hobbit“̣
  • Michael Chabon – „The Yiddish Policemen’s Union“
  • Max Brooks – „World War Z“
  • Bram Stoker – „Dracula“
  • Philip K. Dick – „Do Androids Dream of Electric Sheep“

Bücher, deren Lektüre abgebrochen wurden

  • Stephen Fry – „Making History“
  • Dietrich Schwanitz – „Der Campus“
  • Bret Easton Ellis – „Glamorama“
  • Linus Torvalds – „Just for fun“
  • Kevin Mitnick – „The Art of Deception“

Bücher, von denen abgeraten wird

  • William Golding & Hermann Stiehl – „Herr der Fliegen“
  • Leo Tolstoi – „Krieg und Frieden“
  • Truman Capote – „In Cold Blood“

Kinderbücher

  • Michael Ende – „Die unendliche Geschichte“
  • Max Kruse – „Urmel aus dem Eis“

Filme, die besser sind als ihre Buchvorlage

  • Fight Club
  • Der Pate
  • Sleepy Hollow (nein, umgekehrt, das Buch ist deutlich besser als der Film)

Bücher, die im Chat erwähnt wurden

  • Friedrich Dürenmatt – „Die Physiker“
  • George Orwell – „1984“
  • Patrick Süskind – „Das Parfum“
  • Gottfried Keller – „Die Leute von Seldwyla“
  • Giovanni Boccaccio – „Dekameron“
  • Thilo Sarrazin – „Deutschland schafft sich ab“
  • H.P. Lovecraft – „Der Ruf des Cthulhu“
  • Morthon Rhue – „Die Welle“
  • Neal Stephenson – „Snow Crash“
  • Grit Poppe – „Weggesperrt“
  • Stephen King – „Friedhof der Kuscheltiere“
  • Philip K. Dick – „Blade Runner“
  • Kevin Mitnick – „The Art of Deception“
  • Douglas Adams – „Per Anhalter durch die Galaxis“
  • Douglas Adams – „Die Letzten ihrer Art“
  • Thomas Keneally – „Schindlers Liste“
  • Herman Melville – „Moby Dick“

Autoren, die sonst empfohlen wurden

  • Jules Verne
  • Herman Melville
  • William Shakespeare
  • Bram Stoker

genannte Filme

  • 23 – Nichts ist so wie es scheint
  • In Cold Blood
  • Sleepy Hollow

19 Gedanken zu „Folge 1: Labsal Weltliteratur“

    1. @lololo: Name und Vorname habe ich korrigiert. Hatte mich da zu sehr auf das Wissen der Massen verlassen. Aber hat ja dank des Kommentars funktioniert. Vielen Dank!

  1. Naja, über Bücher zu reden, die man nicht gelesen hat? Inspirierender finde ich Literaturkritik, bei der wirkliche Leser begeistert über gelesene Bücher sprechen. Nach diesem Podcast könnte man zu dem Schluss kommen, dass die “leet-Kultur” darin besteht nicht zu lesen und überheblich zu sein.

    1. @Hörer: Für mich war das Gespräch inspirierend, aber in der zweiten Folge habe ich dann wirklich einen Experten dabei.

      Die Definition von Weltliteratur als Bücher, die alle kennen, ohne sie gelesen zu haben, ist nicht von mir, leider weiß ich auch nicht von wem, aber ich halte sie für sehr treffend.

  2. Insgesamt war’s eine unterhaltsame und interessante Sendung. Schön wäre noch gewesen, wenn es neben den ungelesenen Büchern eine Rubrik zu Werken aus dem romanischen Sprachraum — gerne weniger bekannt, oder gar unübersetzt — gegeben hätte, wo der Gastgeber doch Romanist — zwar Sprachwissenschaftler, aber um die anderen Teilgebiete kommt man zumindest in den anderen Philologien auch nicht ganz herum — ist.

    Freue mich auf weitere Folgen, und wünsche viel Erfolg mit dem neuen Podcast-Projekt

    1. @suun: vielen Dank für die Anregung. Das machen wir mal. Vielleicht mal Spitzenwerke aus der Literatursprache von Minderheitensprachen, die es nur deshalb nicht geschafft haben, zur Weltliteratur zu gehören.

  3. Hallo, Tolle Sendung und ein super Start für den Podcast 🙂

    Mich hat aber etwas enttäuscht dass maha(war doch so?) noch nichts von James Joyce gelesen hat… Insbesondere Finnegans Wake dürfte ihn als Sprachwissenschaftler doch sehr interessieren. Es ist allerdings kein Buch was man von vorne bis hinten durchliest es ist eher… ein Kosmos für sich, allein schon was die Sprache betrifft. (Wär doch eine Herausforderung? 😉 ) R.A. Wilson war übrigens großer Joyce-Fan und ihn Illuminatus lassen sich viele Referenzen auf Ulysses und Finnegans Wake finden.

    Das wars auch schon mit meinem kleinen semi-rant 😉 Weiter so und ich will mehr Folgen über geekige Themen! :p

    Grüße

    1. Na, ich hab doch A Portrait of the Artist as a Young Man zumindest fast zur Hälfte gelesen, aber ich werde mir Finnegans Wake anschauen. Versprochen!

  4. Bei mir standen jahrelang um die 30 Bände Karl May im Bücherregal, gelesen habe ich keins davon. Kafka hätte gut in die Sendung gepasst, obwohl ich alles von ihm meist mehrmals gelesen habe. Arge Qualen hat mir Böll bereitet. Der Mann hat viel zu sagen, aber ihn zu lesen ist eine Qual.

    Catcher in the Rye ist genial.

  5. Großes Lob an die Sendung, sie hat mir sehr viel Spaß beim hören bereitet. Und Ideen für Bücher die ich mal lesen könnte habe ich jetzt auch 😉

    Mich interessiert noch ob es auch einen .ogg Ausgabe geben wird und könntest du den Jingle auch als einzelnen Download bereit stellen, der ist nämlich sehr genial!!

    Ansonsten weiter so und ich freue ich auch viele weitere Ausgaben.

  6. Ein schöner Auftakt einer Reihe, die schon nach zwei Folgen bei mir unter “sollte man unbedingt hören, gute Sprecher, guter Inhalt” einsortiert ist.

    Ein Buch, das so schlecht ist, dass es mir schwer fällt, ihm überhaupt den Ehrentitel “Buch” zu verleihen, ist “American Hero” von Larry Beinhart, ein mieses, dreckiges, schmieriges, kleines Groschenheftchen, dessen Verfilmung “Wag the Dog” die einzige gute Idee der Erzählung aufgreift und grandios umsetzt. Nicht umsonst empfehlern Frank und Fefe immer wieder diesen Film, während das Buch völlig zu Recht untergegangen ist.

  7. Bei Quer kam letztens das Wort Labsal vor. Durch den 1337Kultur podcast wohl gebildet verstand ich was gemeint war =) Bildungsauftrag erfüllt!

    Daher weiter so!

  8. Das war leider wirklich kein guter Podcast.

    Zusätzlich zu dem, was hier schon genannt wurde, ist mir die willkürliche Auswahl der Bücher negativ aufgefallen: “Feuchtgebiete” und Ken Follett bei einem Cast über Weltliteratur zu besprechen ist schon sehr gewagt.

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