Folge 8: Stringente Sprachen

Maha spricht mit Thomas Würfel und Felix Zesch über Sprachen, das Sprachenlernen, Esperanto und andere Plansprachen.

Podcast

Dauer: ca. 2 h 15 min

Shownotes

Die Shownotes wurden wieder unter tatkräftiger Mitwirkung des IRC-Chats gemeinsam in einem Pad zusammengestellt. Die Sprachen ohne Link findet man leicht in der Wikipedia. Weitere Informationen bietet CRE 41.

Gesprächspartner

Wort zur Sendung

stringent

erwähnte Sprachen

Esperanto lernen

Buchtipp

15 Gedanken zu „Folge 8: Stringente Sprachen“

  1. Die Folge knüpft sehr gut an den CRE Folge 41 an, den ich immer wieder gerne höre. Nur eine Frage bleibt: Ist Na’vi eine bessere Sprache für Außerirdische als Klingonisch? 😉

    Kann man die erwähnte Studie über Esperantosprecher irgendwo einsehen? Auf Anhieb fand ich jetzt nichts.

  2. Sehr schöne Folge, wenn nicht gar die beste bislang. Maha ist zwar teilweise ein wenig durch die technischen Probleme abgelenkt, aber durch Felix und Thomas ist das kein Problem.

    Habe glatt Lust bekommen, Esperanto zu lernen. Aber da steht mir im Moment Chinesisch im Weg 😉

    1. Chinesisch ist ja ziemlich anstrengend, da kann man zwischendurch Esperanto lernen, ohne dass man irgendeinen Aufwand bemerkt. 😉

  3. In Hinblick auf des Tandem-lernverfahren, wollte ich mal fragen, bei welche Sprachen der Lernaufwand ungefähr vergleichbar ist mit dem Lernaufwand, der Nötig ist um Deutsch zu lernen? In diesen Fällen müsste doch dann Tanddem lernen durchaus brauchbar sein.

  4. Eine hörenswerte Folge, vor allem mit überraschend wenig altklugem Maha … schade bloss, dass Sprachen neben Esperanto nur sehr kurz behandelt wurden und auch nicht gesprochen wurden.

  5. Vielen Dank, beste 1337kultur-Folge bisher. Hat mich zum Esperantisten gemacht.

    Ein weiterer guter Tipp zum Sprachen lernen ist, sich selbst (oder einem Gesprächspartner) abends kurz zu erzählen (oder aufzuschreiben), was man den Tag über so gemacht hat. Dauert nur ein paar Minuten und schafft gute Gelegenheiten, um situationsbezogen neue Vokabeln zu lernen. Wenn die Zeit habe, schreibe ich abends tatsächlich ein paar Zeilen auf (und schlage Vokabeln, die mir fehlen, direkt nach), manchmal gehe ich aber auch nur kurz gedanklich im Bett den Tag durch. Diese Methode eignet sich vermutlich am besten für Sprachen, mit deren Grammatik man keine großen Probleme mehr hat und eher an den Vokabeln arbeitet. Für mich hat das mit Niederländisch gut funktioniert und klappt nun mit Esperanto ganz hervorragend.

  6. Ich probiere es noch mal hier… via Mail war ja nicht so erfolgreich, vielleicht der falsche Kanal… Nun da ich vor einem Problem stehe, dachte ich dass ich mal den Urheber meiner Intension befrage, ob Du mir vielleicht weiter helfen kannst. Uuuuund zwar, bin ich seit dem Podcast über Sprachen (den ich erst vor ein paar Tagen gehört habe) ziemlich versessen hinter dem Thema Esperanto her, ich glaube jetzt den grössten Teil des Netzes abgesucht zu haben und finde kein lauffähiges Programm oder eben noch besser ein Wörterbuch (.dictionary) das ich unter OSX Lion zum laufen bekomme. Das Frustriert mich etwas… daher die Frage, weisst Du da eine Quelle? Zum anderen -da ich viel unterwegs bin- kannst Du mir eine App empfehlen die ich auf meinem iPodTouch gut zum lernen nutzen kann?

    Viele Grüße und weiter so

    P.S. Zu dem Film Podcast, was ihr nicht erwähnt und wahrscheinlich bis dato nicht gesehen habt, aber umbedingt solltet, ist “Samsara” ein wunderschöner und kluger Film (mehr sollte man nicht ohne zu Spoilern sagen) ;o)

  7. Lieber, Maha, lieber Felix, lieber Thomas,

    danke für dieses spannende Thema. Ich wäre ja gern die Frage losgeworden, ob ihr denn Esperanto wirklich eine Chance gebt? Meiner Meinung ist da der Zug abgefahren, im Sinne einer Theorie, dass Handelssprachen stets viel Erfolg hatten (Turksprachen, Arabisch etc.). Heute ist Englisch die Handelssprache, und somit das MP3 der Sprachen. Esperanto scheint mir etwas OGGig. Frei, aber selten.

    Dann noch ein kleines Kuriosum: die japanische Neu-Religion Ōmoto-kyo (Lehre der großen Quelle), beheimatet unweit Kyotos, benutzt als Gemeindesprache Esperanto. Die Leute erklärten mir, das sei ihrem Sendungsbewusstsein geschuldet: sie wollten schon Anfang des 20. Jhds. missionieren, bzw. weltweiten Kontakt und Dialog zu anderen Religionen herstellen. Also wählten sie die viel versprechende Sprache. Hier mehr dazu: http://eos.kokugakuin.ac.jp/modules/xwords/entry.php?entryID=385 http://www.oomoto.or.jp/Esperanto/index-es.html

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