Folge 12: Kuriose Kinematographen

In dieser Folge spricht maha mit Simon Kowalewski über (vor allem analoge) Kinotechnik. Simon hat selbst als Filmvorführer gearbeitet und erzählt von seinen Einblicken. Diesmal wird es etwas technischer.

Podcast

Dauer: ca. 1 h 40 min

Shownotes

Die Shownotes wurden auf der Grundlage von Simons Gliederung unter tatkräftiger Mitwirkung des IRC-Chats gemeinsam während des Streamings zusammengestellt.

Wort der Sendung

Kinematograph ist eine ältere Bezeichnung für den Filmvorführer und für das Filmvorführgerät. Wahrscheinlich leitet sich davon das Wort Kino ab.

Projektoren

  • Analog vs. Digital (seit ca. 2000) (im Folgenden: Analogtechnik)
  • Filmprojektor Filmkamera
  • Malteserkreuzgetriebe
  • Umlaufblende (2x pro Bild)
  • Heute: Schrittmotoren

Formate

Filmchemie

Spulensysteme

  • Lieferung des Film in Akten: ca. 600m, ca. 22 Minuten, über 3 kg
  • Überblendbetrieb (Kohlebogenlampen konnten nicht länger als 45 Minuten brennen – Zwei Projektoren wechseln sich ab)
  • Spulenbetrieb https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Filmprojektor#Spulenbetrieb
  • Tellerbetriebals Bild

Tonformate

Von analog zu digital

  • Matrixautomat: Automation des Kinobetriebs (Beleuchtung, Vorhang, start/stop des Projektors etc.)
  • Digitalkino
  • Leidiges Thema DRM
  • grundsätzlich aber einfacher und billiger als analoge Kinotechnik
  • Medium Festplatte oder per „Stream“ über Satellit
  • Projektoren:
  • ähnlich Beamer, nur größer
  • 2K Bild ist 2048 Pixel breit
  • 4K
  • Codecs und Dateigröße der Medien
  • In MotionJPEG (keine Keyframes, nur reine JPEG-Bilder nacheinander gezeigt)
  • pro Film an die 250 GiB
  • Qualitätsunterschied Analog/Digital?
  • Ist „UltraHD“ mit analoger Kinoqualität vergleichbar?

Sonstiges

  • Bahn unterm Hammer – Dokumentarfilm über den Ausverkauf der Bahn–Beispiel für eine DVD-Produktion die auf Kinoformat gebracht werden musste

4 Gedanken zu „Folge 12: Kuriose Kinematographen“

  1. Zum Thema Übergang von analoger zu digitaler Projektion gibt es ein schönes Buch, einen sehr lustigen Rant, vom englischen Filmkritiker Mark Kermode, “The Good, the Bad and the Multiplex”.

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